Neuer WhatsApp-Status! Doch wieso der Hass? WhatsApp ersetzt Snapchat?

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Zu Beginn der Woche wurde Whatsapp wieder einmal geupdated. Die wichtigste Neuerung: WhatsApp-Stories

Es gibt kaum jemanden, der den kostenlosen Messenger nicht regelmäßig verwendet. WhatsApp brachte dem Verbraucher bisher „nur“ die Möglichkeit, Nachrichten an seine Kontakte zu versenden. Kostenlos. Hierfür ist lediglich eine aktive Internetverbindung erforderlich.
Doch von jetzt an soll der Benutzer auch die Möglichkeit haben, Storys in Form von Bildern und Videos mit seinen Kontakten zu teilen.
Nachdem auch Instagram bereits die Snapchat-ähnliche Funktion besitzt, muss ein weiterer Facebook Dienst erneuert werden.
An und für sich ist die Funktion durchaus attraktiv: Man macht einfach ein Bild von dem, was einen im Moment begeistert und gleich danach kann jeder die Fotografie lauter weltbewegender Tätigkeiten sehen. Jedoch habe ich schon nach kurzer Nutzung gemerkt, dass ich keinen eigenen Messenger-internen Reiter für „Kontakte“ mehr habe. Diese Funktion nutze ich täglich und daher wird der Messenger für mich mit diesem Update immer unattraktiver. Aber es ist unumstößlich, dass ich Whatsapp weiterhin nutze, da kein anderer Messenger an die Reichweite des Nachrichtendienstes herankommt.
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Status – Datenschutz

Glücklicherweise haben Entwickler die Möglichkeit bereitgestellt, die Verbreitung der Story einzugrenzen.

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Das Erste, was ich gemacht habe, bevor ich etwas in meine Story gepostet habe, war Kontakte von meiner Geschichte auszuschließen.

Weshalb der Hass gegen die Geschichte?

In den sozialen Netzwerken wird seit dem Update großer Hass gegen WhatsApp geschürt. Das Hauptproblem hierbei sei die Tatsache, dass man von jetzt an den Status einzelner Kontakte nicht mehr einsehen kann. Doch sind wir mal ehrlich: Niemanden interessiert doch wirklich, was Kontakte in ihrem WhatsApp-Statuts veröffentlichen.

 

Beste Alternative: Telegram

Seit einiger Zeit hat Whatsapp durchaus Konkurrenz: Der Nachrichtendienst Telegram, lässt sich seit 2013 kostenlos auf allen Geräten installieren. Das System funktioniert ebenso wie bei WhatsApp über die eigene Handynummer und die Kontakte auf dem Smartphone. Sobald die App einmal auf dem Smartphone installiert ist, lässt sich der Dienst kinderleicht auf PC und Tablet mittels Telegram-internem Code nutzen.

Telegram hingegen ist bis jetzt ein klassischer Messenger geblieben. Man hat hier weder eine Story, noch die Möglichkeit Anrufe zu tätigen. Man schreibt einfach nur Nachrichten. 

Was kommt als Nächstes?

Das sind nur wilde Spekulationen, jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass in Zukunft wie bei Snapchat, die Möglichkeit bestehen könnte, neue Kontakte mittels einer Funktion wie „gemeinsame Freunde“ hinzuzufügen. Jedoch gäbe es hierbei eventuell Probleme mit dem Datenschutz bezüglich der Weiterreichung privater Handynummern. Hierfür müsste man das gesamte WhatsApp-Prinzip um 360° drehen und eine Art Account-System einführen.

Ich frage mich, ob WhatsApp von nun an eine ernstzunehmende Konkurrenz für Snapchat wird. Wenn der Messenger-Dienst mit kommenden Updates auch die Möglichkeit bietet, Bilder mit einer maximalen Anzeigedauer von zehn Sekunden direkt an Kontakte zu schicken, wird Snapchat überflüssig. Doch würde dann auch WhatsApp umbenannt in SnapApp oder WhatsSnap? Man wird sehen, welche Neuerungen, die Entwickler bringen.

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